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Tägliches Schreiben

Mir ist eben kein bestimmtes Thema eingefallen, also schreibe ich einfach über das tägliche Schreiben. Vielleicht ist es auch gar nicht so gut, täglich zu schreiben, vor allem wenn es zum Zwang wird. Sollte schreiben nicht freiwillig sein? Wobei Autoren, die mit dem Schreiben ihren Lebensunterhalt verdienen, auch nicht immer auswählen können, ob sie jetzt gerade Lust haben zu schreiben.

Egal welchen Job Du ausübst, es wird immer wieder Tage geben, an denen Du Dich überwinden musst aufzustehen, zur Arbeit zu fahren und Deinen Teil zu leisten. Dann gibt es wieder Tage, an denen Du voller Freude aufstehst und sehr gerne Deiner Arbeit nachgehst. Ein erfüllender Job zeichnet sich vermutlich dadurch aus, dass die Anzahl guter Tage jene der schlechten übertreffen. Oder gibt es den einen Job, der immer Spass und Freude macht? Kaum. Ein Freund hat mir die Seite 80000hours.org empfohlen. Wissenschaftliche Studien zu einer erfüllenden Karriere. In einem anderen Tagebucheintrag mehr dazu. Ich bin begeistert von dem, was ich bisher gelesen habe. Eine klare Empfehlung meinerseits!

Das Schreiben macht mir momentan richtig Spass. Dabei schreibe ich nicht einmal um Wissen zu vermitteln oder irgend etwas zu erreichen. Sondern weil es sich gut anfühlt, meine Gedanken zu Papier, oder in diesem Fall «zu Pixeln», zu bringen. Das Schreiben ist für mich eine Möglichkeit, mich selbst zu reflektieren. Es hilft mir dabei meinen Kopf frei zu kriegen. Ich denke oft und über vieles nach, da fühlt es sich gut an, wenn der Kopf einmal leer ist. Ich schlafe besser. Eine ähnliche Wirkung hat das Meditieren auf mich.

Ich lasse es offen, ob ich von nun an tatsächlich täglich ins Tagebuch schreiben werde. Nur weil es Tagebuch heisst, muss es nicht unbedingt täglich sein. Ich merke aber, wie ich das als eine Art Herausforderung sehe. Und da die Tagebucheinträge kein Ziel verfolgen, ist auch nicht so wirklich wichtig, dass ein roter Faden besteht oder die Qualität jedes Mal super hoch sein muss. Es ist nun mal mein Tagebuch. Das klingt alles sehr egoistisch. Vermutlich müsste ich die Herangehensweise ans Schreiben ändern, sollte ich in Betracht ziehen, es professionell zu machen.

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2 Kommentare zu Tägliches Schreiben

  1. ich's Benutzerbild ich sagt:
    Ich kenne das mit den “Tagebüchern”. Richtig spannend werden die erst, wenn du sie nach Jahren rein zufällig wieder in die Finger, oder sollte ich in der heutigen Zeit eher auf den Bildschirm bekommst schreiben? Meine sind noch aus einer Zeit, wo man nicht mal wußte, was ein PC ist. Aber die Zeit des Nachlesens und sich krümmelig zu lachen über die Gedanken, die damals existierten, ist alle Mühe wird. Also geb ich dir heute den Rat, speichere sie gut ab!!! Meine Tagebücher haben übrigens auch Lücken von Wochen, Monaten und Jahren und dennoch spiegeln sie ein Teil meines Lebens. Ich schrieb und schreibe immer nur dann, wenn mir danach ist, mit Ausnahme vom Urlaub. Im Urlaub habe ich immer ein Büchlein dabei, in dem ich wirklich jeden Tag meine Eindrücke aufschreibe. Ich fotographiere sehr viel, da würde so manches Erlebnis dabei verloren gehen, deshalb ist die Schreiberei für mich die Möglichkeit, nach meinem Urlaub den Urlaub noch einmal zu erleben, indem ich ganz altmodisch die handschriftlichen Zeilen fürs Fotoalbum (natürlich elektronisch erstellt, aber dann ausdrucken lassen) abschreibe. Das ist für mich auch ein Stück Nachhaltigkeit, denn das Album existiert auch bei PC-Wechsel oder Stromausfall.
    1. Nathanael's Benutzerbild Nathanael sagt:
      Danke für den Kommentar! Oh ja, werde ich in ein paar Jahren meine alten Einträge lesen und den Kopf schütteln oder wohl doch eher wie Du es so schön sagst «krümmelig lachen»? Ich werde sie auf alle Fälle aufbewahren, wer weiss ob sie für «immer» online auf diesem Blog bleiben werden.

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